Presse
RAILFILM 2010 - Pressekonferenz am Rennsteig
Am Mittwoch, den 26. Mai trafen sich im diesjährigen Austragungsort der Railfilm-Gala zahlreiche Journalisten, um sich über den internationalen Eisenbahnfilm-Wettbewerb zu informieren. Die Anreise zum Rennsteig konnte dabei mit einem historischen Zug aus sogenannten Donnerbüchsen erfolgen. Den Berg hinauf gebracht wurde der Zug von der steilstreckentauglichen Diesellok der Baureihe 228 der Rennsteigbahn GmbH.
Im Bahnhof Rennsteig konnten sich die Teilnehmer der Pressekonferenz im gemütlichen Rennsteig-Café über den Filmwettbewerb informieren. Der mit zahlreichen Eisenbahnutensilien stilvoll ausgebaute Güterboden im Bahnhof Rennsteig wird auch Kulisse für die Railfilm-Gala am 2. Oktober sein. Zur Einstimmung wurden zunächst der neue Railfilm-Trailer sowie kurze Ausschnitte aus vergangenen Wettbewerben gezeigt. Danach erläuterten die Initiatoren des Wettbewerbes unter Frontmann Eugen Takacs, wie es zu der Idee für den Wettbewerb kam. Der zweite Vorsitzende des Railfilmvereins Frank Buttig führte als Moderator durch die Pressekonferenz und begrüßte die anwesenden Pressevertreter. Insbesondere war er erfreut, das auch zwei Medienanstalten, der MDR und das Sonneberger Regionalfernsehen mit Kamerateams erschienen waren.
Nachdem Eugen Takacs kurz zur Geschichte des Wettbewerbes Stellung nahm, erläuterte Marketingchef Bernhard Schülein die Wettbewerbs-Kategorien, unter denen die Teilnehmer ihre Beiträge einreichen dürfen. Pressesprecher Willi Hübler nahm kurz Stellung zur Statistik und konnte berichten, daß bereits 10 Anmeldungen aus 6 Ländern zum Wettbewerb eingetroffen sind und man dieses Jahr mit etwa 80 Anmeldungen rechnen würde. Manfred Thiele von der Rennsteigbahn GmbH schilderte kurz die Geschichte der Rennsteigbahn und des Bahnhofs Rennsteig. Zum Abschluß der Pressekonferenz wurde ein Teil des im letzten Jahr als Beitrag eingereichten Profi-Filmes der Maschinenfabrik Robel gezeigt. Danach stellte sich das Gremium den Fragen der Presse. Mit dem Sonderzug der Rennsteigbahn wurde ein Teil der Pressevertreter wieder hinunter nach Ilmenau gebracht.
Dank der freundlichen Unterstützung der Rennsteigbahn war dieser Tag ein voller Erfolg. Bereits jetzt konnten sich die Pressevertreter eine Vorstellung davon machen, in welchem Rahmen die Railfilm-Gala ablaufen kann. Insbesondere die romantische Atmosphäre des Bahnhofs im Grünen, mit den Gleisanlagen des Spitzkehre, der möglichen Führung von Sonderzügen von beiden Seiten den Berg hinauf und die liebevolle, bahntypische Ausstattung des Güterbodens beeindruckten die Gäste.
Bereits am gleichen Abend lief ein kurzer Beitrag über die Pressekonferenz im MDR Regionalfernsehen. Bleibt zu hoffen, dass sich möglichst zahlreiche Bahn- und Filmfreunde für den Railfim-Wettbewerb begeistern werden.
Infos unter: www.bahnfilm.tv und www.railfim.net

Oktober 2009 - RAILFILM Festival: http://www.modellundbahn.de/mub/
11.7.2009: Mozart mit Zug


Mozart Abend in Lokwelt


Railfilm - Wettbewerb 2009
Nunmehr bereits zum vierten Mal wird der internationale Railfilm Contest für Profi-Filmer und Amateure ausgetragen. Eingereicht werden können Filme die nicht älter als drei Jahre und nicht länger als 15 Min. sind. Alle Filme müssen bis spätestens 14. Juni 2009 beim Veranstalter vorliegen. Die attraktiven Preise werden von Partnern wie z. B. den ÖBB und anderen Bahn-, Industrie-und Dienstleitungs-Unternehmen zur Verfügung gestellt.
Die vollständigen Ausschreibungsbedingungen für die Teilnehmer sind auf der Homepage www.railfilm.net in mehreren Sprachen veröffentlicht.
Erstmals wird die Railfilm-Gala mit der Verleihung der Preise nicht im österreichischen Straßhof, sondern in Deutschland, in der Lokwelt Freilassing stattfinden (26.09.09).
er originalgetreu restaurierte Rundschuppen in Freilassing mit seinen gepflegten Museumslokomotiven bietet hierfür einen besonders stimmungsvollen Rahmen.
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Anlagen: Teilnahmebedingungen / abendliche Ansicht Lokschuppen der Lokwelt Freilassing (mit und ohne Railfilm-Logo)
Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Lokwelt Freilassing: Mag. Ingrid Gattermair-Farthofer, Tel. (0) 86 54 / 77 12 24
ingrid.gattermair@freilassing.de
Eugen Takacs, Railfilm-Chairman: railfilm@yahoo.com
Bernhard Schülein, Railfilm-Team: Tel. (0) 88 51 / 92 91 60
schuelein-werbung@t-online.de
Die Ankündigung war vielversprechend
Es sind 25 Filme aus 6 europäischen Ländern eingetroffen, die derzeit von einer internationalen Jury bewertet werden.
Der Vorsitzende der Jury ist der weltbekannte Eisenbahnjournalist Bob Symes aus England. Unter seiner Leitung arbeiten die Jurymitglieder aus England, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Ungarn und der Slowakei um die besten Videos auszuwählen.(Presseaussendung)
Der Galaabend inklusive Preisverleihung sollte am 2. September 06 in Bratislava stattfinden...
Als Resüme vorab - eine ambitionierte Veranstaltung, die mit viel Herzblut des Veranstalters Eugen Takacs ins Leben gerufen wurde, in diesem Fall aber Insidern vorbehalten blieb. Die Einladung wies den Zielort Bratislava - Východ und das Eisenbahnmuseum aus. In der Annahme, es müßte sich doch leicht finden lassen, wurde es trotz liebevollster Unterstützung, aufrichtigem Bemühen mit Händen, Füssen und was der Körper noch so zu bieten hat zu kommunizieren, ein etwa 4stündiges Unterfangen, den "Tatort" zu finden.
Obwohl mehrmals mit dem Aufgeben spekulierend, fanden wir ein zu unserem Erstaunen ein wahres Eisenbahnvolksfest. Ein Eisenbahnfest mit historischen Fahrzeugen, historischen Dampfmaschinen und Löschgeräten (für die Kinder ein Gaudium), sowie historischen Uniformen. Teilweise schon erstaunlich, was da so nach dem Krieg im Land verblieben ist ....
Im Rahmen dieses Festes wurde die preisgekrönten Filme gezeigt (Filmliste):
Platz 3 - Detský sen von Filip Januška
Ein Film über den Kindheitstraum "Eisenbahn" und was daraus wird. Er hebt sich von der Machart her von den anderen ab, da er ein Film mit "Schauspielern" ist. Durchinsziniert mit Story. Es wurden auch technisch einige Überlegungen angestellt - Überblendungen, Seuquenzlänge, Bilder an den Musikverlauf angepaßt (wenn auch noch nicht exakt auf den Takt geschnitten). Kurzweilig, interessant, unterhaltsam. Ein Film, der aus meiner Sicht den zweiten Platz verdient hätte.
Platz 2 - By steam through China von Stanislav Navoj Eine Dokumentation der Fahrt durch China. Zeichnet ein recht gutes soziales, kulturelles Bild des Umfeldes der Eisenbahn. Es gibt Einstellungen, die sich wiederholen, die Sequenzen wurden an einander gesetzt - teilweise mit hartem Schnitt, der Verbindungselemente vermissen läßt. Manchmal sind Überblendungen doch wünschenswert und würden auch so manche Sequenz kürzen und dadurch spannender gestalten. Andererseits gibt es ein paar schöne, ungewöhnliche Perspektiven, die uns die Eisenbahn näher bringen. Sicherlich mit mehr Übung ausbaufähig.
Platz 1 - Búcsúzik a 62-es von Attila Moór
Die Begleitung der letzten Fahrt der 62iger. Liebevoll gestaltet. Es ist zu erkennen, dass sich der Attila Moór schon länger mit dem Filmen auseinandersetzt. Es gibt gute perspektivische Aufnahmen, wie zum Beispiel den Blick in den Rückspiegel, der die Sicht nach vorne und rückwärts zur selben Zeit ermöglicht. Mal liegt die Kamera auf den Schienen und der Zug rollt über uns hinweg; mal verlangsamt sich das Tempo des Filmes inklusive Bildfolge um die Mühsal und das Langsamwerden des Fahrzeuges zu unterstreichen. Moór scheint die Technik schon eher zu beherrschen und so sich mehr dem Spiel mit Bildern, Schnitt und Musik hingeben zu können. Sehr vielversprechend.
Bob Symes meinte, die eingereichten Filme würden sich von der Qualität her unterscheiden. Dem kann ich nur zustimmen - vom einfachen Hobbyfilm bis zum etwas anspruchsvolleren, vielleicht schon sendefähigen Produkt waren sie vertreten. In jedem Fall ein Ansporn sich mit den Themen Eisenbahn und Film auch weiterhin auseinander zu setzen.
Anmerkung: für die turbulente Organisation war der Filmfestivalchef nicht zuständig - bleibt zu hoffen, dass es demnächst in Mürzzuschlag doch leichter und besser zu finden sein wird.










